Schmerzmedizin
Thought about this Der Artikel „A Therapeutic Conversational Agent (Solace) for Management of Chronic Pain: Acceptability and Usability Study”, veröffentlicht am 20. März 2026 in JMIR Rehabilitation and Assistive Technologies, beschreibt eine Akzeptanz- und Usability-Studie zu Solace, einem generativen KI-gestützten therapeutischen Chatbot zur Schmerzbehandlung. In der Studie interagierten 175 Teilnehmer mit chronischen Schmerzen jeweils mindestens 30 Minuten mit dem System, wobei die Systemusability mit einem durchschnittlichen SUS-Wert von 85,04 als exzellent bewertet wurde und eine hohe therapeutische Allianz zwischen Nutzern und Chatbot festgestellt wurde. Zudem zeigten sich nach der Interaktion Verbesserungen in den Bereichen Angst, Schmerzbeeinträchtigung, Kinesiophobie und Schmerzwiderstandsfähigkeit, während Sicherheitsmechanismen zur Erkennung von Suizidgedanken oder Medikamentenanfragen ordnungsgemäß funktionierten. Die Autoren schlussfolgern, dass Solace ein brauchbares und akzeptables Werkzeug für das Schmerzmanagement darstellt, wobei randomisierte klinische Studien notwendig sind, um die Wirksamkeit weiter zu evaluieren.
Der Artikel „Developing recommendations for digital collaboration meetings across healthcare levels and services for patients with chronic pain – a qualitative study“ wurde von Torunn Hatlen Nøst und Kolleginnen und Kollegen verfasst und im März 2026 in der Zeitschrift BMC Health Services Research veröffentlicht. Die qualitative Studie untersucht, wie digitale Kollaborationsmeetings zwischen Primärversorgung, spezialisierter Schmerztherapie und weiteren Leistungserbringern für Patienten mit chronischen Schmerzen geplant und durchgeführt werden können. Basierend auf Workshops, Klinikdiskussionen und Forschungsgruppentreffen zwischen Oktober 2022 und Juni 2023 wurden Empfehlungen entwickelt, die sich auf drei zentrale Themen konzentrieren: Patientenzentrierung im digitalen Meeting, Erstellung eines gemeinsamen Handlungsplans sowie die Sicherstellung eines guten Meeting-Klimas. Die finalen Empfehlungen bieten flexible Ansätze, um unterschiedliche Vorbereitungsgrade und praktische Herausforderungen zu berücksichtigen, und sollen in der breiteren Implementierung weiter erprobt werden.
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