Diätologie
Soziale Medien
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) bietet auf ihrem YouTube-Kanal “dge_wissen” wissenschaftlich fundierte Informationen zu Ernährungsthemen. Das Angebot umfasst unter anderem Podcasts wie „Wie wollen wir essen?“, Videos zu den lebensmittelbezogenen Ernährungsempfehlungen sowie Beiträge zur Ernährung in verschiedenen Lebensphasen. Ziel ist es, Verbraucherinnen, Fachkräfte und Entscheidungsträgerinnen evidenzbasiert über aktuelle Erkenntnisse der Ernährungswissenschaft zu informieren. Neben dem Kanal der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE), der wissenschaftlich fundierte Informationen zu allgemeinen Ernährungsthemen bietet, stellt der YouTube-Kanal “ines2023videos” der Medizinischen Universität Graz praxisnahe Inhalte zur Ernährung im Alter bereit. Die Videoserie richtet sich insbesondere an Betreuungspersonen und Pflegekräfte und vermittelt alltagsnahe Tipps zur gesunden Ernährung älterer Menschen.
Ernährungstagebuch
Weiteres
Der Artikel „Key Features of Engagement Strategies in Nutrition Apps for Adults: Scoping Review“ untersucht 59 Studien zu Ernährungs-Apps für Erwachsene und analysiert Strategien zur Förderung der Nutzerbindung. Am häufigsten wurden Push-Benachrichtigungen, verhaltenswissenschaftliche Konzepte, Personalisierung und Zielsetzungsfunktionen eingesetzt. Die Autoren stellen fest, dass Definitionen und Messgrößen für Nutzerengagement sehr uneinheitlich sind. Künftige Forschung sollte gemeinsame Standards für Engagement, nutzerzentrierte Entwicklung und robustere Evaluationsmethoden etablieren, um die langfristige Wirksamkeit digitaler Ernährungsinterventionen zu verbessern.
Der Beitrag „Clinical Decision Support for Digital Dietary Counseling Under GLP-1 Receptor Agonist Therapy: Convergent Mixed Methods Usability and Treatment Satisfaction Pilot Study of the Personalized Nutrition Advisor“ untersucht ein webbasiertes klinisches Entscheidungsunterstützungssystem zur personalisierten Ernährungsberatung während und nach einer GLP-1-Rezeptoragonisten-Therapie. Im Mittelpunkt stehen die Usability, die Akzeptanz bei Patientinnen und Patienten sowie Ernährungsfachkräften und die Integration eines datenbasierten Energiehaushaltsmodells zur Unterstützung individualisierter Ernährungsempfehlungen. Die Ergebnisse zeigen, dass digitale Entscheidungsunterstützung die Ernährungsberatung sinnvoll ergänzen kann, sofern sie in bestehende Arbeitsabläufe integriert und Fachkräfte entsprechend geschult werden.
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